Auch im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Hockenheim fahren Indy Dontje und Maximilian Götz als bestes Mercedes-Team in die Top-7.

Nach dem eindrucksvollen Podestplatz vom Samstag haben Maximilian Götz (33, Uffenheim) und Indy Dontje (26, Alkmaar/NL) auch im zweiten Lauf des vorletzten Rennwochenendes des ADAC GT Masters 2019 in Hockenheim eine fehlerlose Vorstellung abgeliefert. Im Mercedes-AMG GT3 des MANN-FILTER Team HTP fuhr das deutsch-niederländische Duo auf den siebten Rang und war damit einmal mehr bestplatzierter Vertreter der Marke mit dem Stern. In der Fahrerwertung der „Liga der Supersportwagen“ hielten Dontje/Götz ebenso den vierten Rang wie das MANN-FILTER Team HTP in der Teamwertung. Nach dem Vortags-Unfall des Schwesterautos von Fabian Vettel (20, Heppenheim) und Philip Ellis (26, Zug/CH) im zweiten Lauf am Sonntag als “Einzelkämpfer” unterwegs, hatte Götz von Startplatz 8 aus nach drei Kurven schon ebenso viele Positionen gutgemacht, als ein Zwischenfall im Mittelfeld erneut einen Rennabbruch erforderlich machte. Damit nahm der Franke den Restart reglementgemäß wieder an achter Stelle in Angriff und hielt diese, in einem „Porsche-Sandwich“ kämpfend, bis zum vorgeschriebenen Fahrerwechsel. „Schade, dass der erste Start abgebrochen wurde“, bedauerte der Ex-DTM-Pilot und Champion des ADAC GT Masters 2012. „Nach dem Restart hinter dem Safety Car bin ich einfach im Verkehr mitgeschwommen, konnte das Tempo gut mitgehen, aber keine Plätze gutmachen, weil alle ungefähr gleich schnell unterwegs waren. Also habe ich mich bemüht, die Reifen für Indy zu schonen. Heute war’s für mich also eher unspektakulär …“ Nachdem er die “MANN-FILTER Mamba” mit der Startnummer 47 von Götz übernommen hatte, setzte Dontje die Bemühungen, am vor ihm fahrenden Porsche der Titelverteidiger vorbeizukommen, fort, geriet seinerseits aber zunehmend unter Druck des nachfolgenden Lamborghini. „In den letzten Runden haben meine Hinterreifen stark abgebaut. Also musste ich mich mehr aufs Verteidigen denn aufs Angreifen konzentrieren. Am Ende können wir mit dem siebten Rang zufrieden sein. Das war das Maximum heute“, konstatierte Dontje. HTP-Teamchef Norbert Brückner stimmte zu: „Ein Podestplatz, zwei Top-7-Positionen, in beiden Rennen bester Mercedes, und das mit nur einem Auto – mehr war an diesem Wochenende nicht möglich. Dass wir sowohl in der Fahrer- wie auch in der Teamwertung nun leider auch mathematisch keine Titelchancen mehr haben, macht andererseits auch die Devise fürs Finale einfacher. Die lautet nun ganz einfach: Volle Attacke! Wir wollen nochmal aufs Podest – und dort am liebsten in die Mitte.“ Das Saisonfinale des ADAC GT Masters steigt am 28./29. September auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal.

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Maria Luise Bauer Photography
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